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Sehenswürdigkeiten auf Bali

Zahlreiche Besucher kommen jedes Jahr nach Bali, um an den langen Sandstränden zu entspannen oder in den Metropolen zu feiern. Um der wahren Magie des Landes zu begegnen und deren eigentliche Sehenswürdigkeiten zu entdecken, muss man in das Landesinnere von Bali reisen. Dort wird man verzaubert vom geheimnisvollen Götter- und Dämonenkult, exotischen Gamelan-Klängen und atemberaubenden Reisterrassen. Im Folgenden werden daher bekannte Sehenswürdigkeiten der Insel genannt, um einen groben Überblick zu schaffen, was man auf seiner Reise alles erkunden kann.

Bali: Mystische Tempel und rätselhafte Heiligtümer

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel zählt die berühmteste Tempelanlage, der sogenannte Muttertempel Pura Besakih, der am Fuße des Vulkans Gunung Agung errichtet wurde. Über 200 Tempel und Schreine dienen hier den Gläubigen für ihre Gebete.

Malerisch, auf einer Felsenklippe erbaut, ragt dagegen der Tempel Pura Tanah Lot aus dem Meer. Die besten Fotomotive ergeben sich, wenn man den Tempel zum Sonnenuntergang besucht.

Dem Gott Shiva und der Seegöttin Dewi Danu sind die Tempel Pura Ulun Danu gewidmet. Sie stehen auf einer kleinen Insel im heiligen Bratan-See vor einer märchenhaften Bergkulisse.

In der Nähe von Tampaksiring befindet sich das Quellheiligtum Pura Gunung Kawi. Aus zwölf kunstvoll verzierten Fontänen ergießt sich das heilige Quellwasser in mehrere Becken, in denen sich farbenprächtige Kois tummeln. Nördlich von Tampaksiring, eingebettet in steilen Schluchten, liegt das Heiligtum Gunung Kawi. Diese javanische Kultstätte aus dem 11. Jahrhundert diente der damaligen Königsfamilie als Begräbnisort. In den Felswänden finden sich neun geheimnisvoll anmutende Steinmonumente des Königs und seiner Frauen.

Der Eingang zur Elefantenhöhle Goa Gajah, eine von vielen Sehenswürdigkeiten unweit von Ubud, wird von einer Furcht einflößenden Steinfratze geziert, deren Maul den Durchgang zur Höhle bildet. Kunstvolle Skulpturen und Nymphen schmücken die Badeplätze vor der Höhle. Goa Gajah wurde bereits im 11. Jahrhundert erschaffen und zählt zu den ältesten Heiligtümern Balis.

Einen Einblick in die Geschichte gibt die Gerichtshalle Kerta Gosa in Klungklung. Farbenprächtige Fresken zeigen auf brutalen Abbildungen die Strafen, die Sünder durch Dämonen zu erwarten hatten.

Magische Naturschönheiten

Zu den populärsten Sehenswürdigkeiten, aber auch gleichzeitig schönsten, von Menschenhand geschaffenen Naturwundern von Bali gehören die kunstvoll angelegten Reisterrassen. Die beeindruckendsten Terrassen finden sich in der Nähe des Dorfes Jatiluih, an der Straße nach Tegallalang und in der Umgebung von Ubud.

Die Kulisse der Reisterassen auf Bali ist traumhaft

Die Kulisse der Reisterassen auf Bali ist traumhaft

Im Westen Balis gibt es den einzigen Nationalpark der Insel, den Taman Nasional Bali Barat. Eingebunden in eine Hügelkette, wechselt sich dichter Dschungel mit savannenartiger Vegetation ab. Auf Trekkingtouren lassen sich unzählige seltene Vogelarten, wilde Büffel und verschiedene Affen beobachten. Die vorgelagerten Inseln des Naturschutzgebietes sind ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Farbenprächtige Korallengärten und Schildkrötenstrände versprechen ein einzigartiges Naturerlebnis.
Am schwarzen Vulkanstrand von Lovina in Nord-Bali bieten zahlreiche kleine Boote Touren zur Delfinbeobachtung an. Die Umgebung von Lovina ist vom mächtigen Bratan-Massiv geprägt. Zahlreiche Vulkane erheben sich über die malerischen, saftig grünen Täler. Aus 40 Metern Höhe ergießt sich der tosende Gitgit-Wasserfall aus den Felsen. Im Zentrum der Bergkette befindet sich der heilige Bratan-See.

Im Osten Balis erhebt sich der höchste Berg der Insel, der Vulkan Gunung Agung. Meist ist der Gipfel nebelverhangen und verleiht dem Massiv ein mystisches Antlitz. Der heilige Vulkan diente bereits vor der Erbauung der Tempelanlage Pura Besakih dem Ahnenkult und der Geisterverehrung.

Am Ortsausgang von Ubud betritt man den heiligen Affenwald, der von über 300, teilweise recht aggressiven, Makaken bevölkert wird. Eine magische Atmosphäre umgibt den dunklen Wald, dessen dichtes Blätterdach kaum Tageslicht durchlässt.

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Geheimnisvolle Kultur

Die kleine Stadt Ubud im Südosten Balis ist das Kulturzentrum der Insel. Seit Jahrhunderten hat sich in Ubud und den umliegenden Dörfern das Kunsthandwerk mit Steinmetzen, Silberschmieden, Holzschnitzern und Malern angesiedelt. Aus zahlreichen Tanz- und Musikschulen gehen hier die besten Tänzer und Gamelan-Musiker des Landes hervor. Täglich gibt es zahlreiche Tanzaufführungen der typisch balinesischen Tänze Barong, Legong oder Kecak, die von den exotischen Klängen der Gamelanorchester untermalt werden.

Dank Balis unglaublicher Tempeldichte findet fast täglich irgendwo ein Tempelfest statt. Besucher, die sich an die Kleidervorschrift halten und sich den Gläubigen gegenüber respektvoll verhalten, sind gern gesehene Gäste auf diesen farbenfrohen Festen.

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