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Visum für Bali

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Indonesien und somit auch Bali ein Visum. Touristen können dieses bei einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen für 25 USD direkt bei der Einreise bekommen, es ist also nicht notwendig dieses im Vorfeld zu beantragen. Die fällige Summe muss jedoch direkt bar beglichen werden. Das Auswärtige Amt rät dazu, das Geld passend in Dollar-Scheinen dabei zu haben. Die Bezahlung ist auch mit Euro möglich, das Wechselgeld bekommt man dann in Indonesischen Rupiah ausbezahlt.

Ein 30-Tage-Visum kann nicht an jedem Grenzübergang erworben werden, jedoch an den meisten See- und Flughäfen.

Was benötigt man für ein Visum?

Um ein Visum zu bekommen, ist ein Reisepass nötig, der zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens weitere sechs Monate gültig ist. Außerdem muss beispielsweise durch ein Flugticket die Weiter- bzw. Rückreise nachgewiesen werden. Wichtig ist auch zu beachten, dass Kinder einen eigenen Ausweis benötigen. Nur ein Eintrag im Reisepass der Eltern reicht seit dem 26 Juni 2012 nicht mehr aus. Das Deutsche Auswärtige Amt weist ebenfalls darauf hin, dass Visa- und Einreisestempel des Staates Israel im Reisepass unter Umständen bei der Einreise in Indonesien (folglich auch Bali) zu Problemen führen können.

Visumsverlängerung

Grundsätzlich ist es seit dem 26 Januar 2010 möglich, ein bereits erteiltes 30-Tage-Visum einmalig um weitere 30 Tage zu verlängern. Allerdings kann dies nicht gleich bei der ersten Einreise geschehen. Anträge dazu können bei jeder Zweigstelle der indonesischen Einwanderungsbehörde gestellt werden.

Visum für Bali

Eine Verlängerung des Visums ist auch vor Ort möglich

Wer länger als 60 Tage in Indonesien bleiben möchte, muss sich vor der Reise ein entsprechendes Visum bei einer zuständigen indonesischen Auslandsvertretung besorgen. Dasselbe gilt für Personen, die nicht als Touristen oder Geschäftsleute nach Indonesien reisen. Extra Visa benötigen beispielsweise Journalisten, Studenten oder Menschen, die in Indonesien eine Arbeit aufnehmen möchten.

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Registrierung und Verstöße auf Bali

Verstöße gegen die Visa-Bestimmungen werden in im ganzen Land und nicht nur auf Bali scharf geahndet. Wer sich illegal im Land aufhält und dabei erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe von 20 USD pro Tag rechnen. Bei schlimmeren Vergehen drohen sogar hohe Haftstrafen.

Der indonesische Staat verlangt von Ausländern, die sich für einen begrenzten Zeitraum im Land aufhalten, dass sie sich innerhalb von 24 Stunden registrieren lassen. Wer in einem Hotel wohnt, kann das in den meisten Fällen dort erledigen bzw. die Registrierung erfolgt automatisch beim Einchecken. Sicherheitshalber sollten Hotelgäste sich das aber lieber noch mal bestätigen lassen. In privaten Unterkünften sollte man den Gastgeber bitten, die Registrierung für einen zu erledigen. Im Regelfall ist der örtliche Gemeindevorsteher (Rukun Tetangga – „RT“) dafür zuständig.

Bei der Ausreise aus Bali muss am Flughafen für internationale Flüge eine Flughafensteuer entrichtet werden. Die Höhe variiert je nach Flughafen.

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