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Fauna bzw. Tiere auf Bali

Die Tierwelt von Bali ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Denn manche Lebewesen existieren nur hier und nirgendwo anders auf der Erde. Zu diesen sogenannten „endemischen“ Tierarten zählt zum Beispiel der 1910 entdeckte Balistar, der auf Grund seiner Seltenheit vom Aussterben bedroht ist. Der rund 25 Zentimeter große, schneeweiße Vogel mit der auffälligen blauen Augenmaske, den blauen Füßen und der dekorativen Federhaube ernährt sich von Früchten, Samen und Insekten.

Allgegenwärtig in der Fauna Balis sind die Geckos, die sich sogar in den Hotelzimmern wohl fühlen und sehr beliebt sind, weil sie sich zu einem großen Teil von Mücken ernähren. Während der türkisblau-rotbraun gefleckte Tokeh-Gecko eine Länge von bis zu 35 cm erreicht, gibt es auf Bali mehrere, bedeutend kleinere Arten. Außerdem sind Skinke, Agamen, Warane und Echsen verbreitet. Zu fressen finden die Reptilien auf der Insel mehr als genug. Nicht nur Moskitos bevölkern die tropisch-warme Luft, sondern auch wunderschöne Schmetterlinge wie der riesige, auffällig gemusterte Atlasspinner, der Reispapier-Schmetterling und die Rote Helene.

Insektenwelt auf Bali: Rhinoceros Käfer

Insektenwelt auf Bali: Rhinoceros Käfer

Schlangen, Skorpione und Spinnen

Auch nicht so beliebte Tiere findet man hier – auf Bali tummeln sich Skorpione und bis zu handtellergroße Spinnen, von denen nur einige giftig sind. Sehr viel gefährlicher sind viele Schlangen. Bali ist die Heimat der Königskobra. Ihr Gift ist potenziell tödlich. Das scheue und wenig aggressive Tier hält sich überwiegend am Waldboden auf und kann als größte Giftschlange der Erde eine Länge von über fünf Metern erreichen.

Auf Bali lebt außerdem die bis zu 1,85 Meter lange Javanische Speikobra, die ihr Gift nicht nur durch einen Biss injiziert, sondern dazu in der Lage ist, das Toxin gezielt in die Augen zu spritzen. Weniger gefährlich, wenn auch nicht harmlos, ist der Biss der grünen Viper, die zu den häufigsten Schlangen Balis zählt. Viele Giftschlangen halten sich bevorzugt in den Reisfeldern auf und stellen eine Gefahr für die dort arbeitenden Bauern dar. Im Meer existieren Seeschlangen, die ebenfalls sehr giftig sind. Weitere populäre Tiere des balischen Meereswelt sind Haie, Muränen, Delfine und bunte Korallenfische.

Muräne im Schutz der Korallen

Muräne im Schutz der Korallen – auch die Unterwasserwelt rund um Bali hat viel zu bieten

Auf Bali kann man nicht nur exotische Wildtiere aus der Ferne bewundern. Neben zahlreichen verwilderten Haushunden ist auf der Insel der Bali-Berghund endemisch verbreitet. Das auch als Kintamani-Hund bezeichnete Haustier lebt halbwild in der Nähe der gleichnamigen Ortschaft. Dem Menschen wohl gesonnen und ein guter Wächter, sucht sich dieser sehr ursprüngliche, spitzähnliche Pariahund seine Nahrung selbst.

In den Bäumen Balis turnen Grauaffen und Makaken, die halbwild die Tempel und Wälder in großer Zahl besiedeln. Die Tiere sind zumeist alles andere als scheu, sondern zu Besuchern ausgesprochen frech. Die Affen stellen unter der Fauna Balis eine vielerorts beliebte Touristenattraktion.

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Die Insel bei Nacht erleben

Spannend ist eine naturkundliche Fauna Exkursion auf Bali auch in der Nacht. Denn dann ist die Zeit der Flughunde und Fledermäuse gekommen. Bei Dunkelheit streifen zudem die Zibetkatzen durch ihr Revier. Die Tiere haben eine Vorliebe für reife Kaffeefrüchte. Ein spezielles, im Verdauungstrakt befindliches Enzym verändert den Geschmack der Kaffeebohnen, die unverdaut mit dem Kot ausgeschieden und von den Einheimischen eingesammelt und geröstet werden.

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