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Tauchen vor Bali

In den Bergen leben die Götter und in den Flüssen die Dämonen. In tausenden Tempeln findet der religiöse Kult seinen Ausdruck. Bali ist voller exotischer Mythen. Aber auch unter Wasser hat die Insel einiges zu bieten. Prächtige Korallenriffe, farbenfrohe Fischschwärme und versunkene Schiffswracks machen Bali zu einem der schönsten Tauchreviere der Welt.

Tulamben – Balis berühmtester Tauchspot

Rund um Tulamben sind die Gewässer sehr ruhig und es gibt kaum Strömungen. Deshalb sind diese Tauchspots auch für Anfänger auf Bali bestens geeignet. Die Wassertemperatur beträgt das ganze Jahr hindurch 26 bis 30 Grad. Es gibt zahlreiche gut ausgerüstete Tauchschulen. Einige bieten sogar Tauchkurse auf Deutsch an.

Das kleine Riff Coral Garden liegt im Flachwasser, bei 3 bis 15 Metern Tiefe. Die Tauchgänge erfolgen vom Strand aus. Hier leben zahlreiche wirbellose Tiere wie Fangschreckenkrebse, Oktopusse und Tintenfische. Mit etwas Glück trifft man beim tauchen auch auf Schwarzspitzen-Riffhaie.

Drop Off ist ein Tauchspot, der sich am Ende der Bucht von Tulamben an einer spektakulären Steilwand befindet. Hier halten sich zahlreiche Krebsarten, Anglerfische, Muränen, Makrelen und Skorpionfische auf. Drop Off ist ein guter Platz, um den seltenen Mondfisch, den Mola Mola, zu sehen – ein besonderes Erlebnis beim Tauchen!

In kurzer Distanz zum Strand liegt das USAT Liberty Schiffswrack. Der amerikanische Marine-Frachter ist hier im zweiten Weltkrieg gesunken. Heute ist er übersät mit farbenprächtigen Hart- und Weichkorallen. Zackenbarsche, Papageifische, Rochen und Barrakudas sind hier beheimatet. Beim tauchen durch die vorhandenen Öffnungen ist Vorsicht geboten, da das Wrack durch seine Lage teilweise instabil ist. Dies ist nur erfahrenen Tauchern vorbehalten.

Die beste Gelegenheit, Zwergseepferdchen beim Tauchen auf Bali zu begegnen, ist der Tauchspot Alam Anda. Die Schönheiten dieses Spots liegen in einer Tiefe von ca. 15 Metern, weshalb Alam Anda für Anfänger weniger geeignet ist.

Rochen sieht man einige in den Gewässern vor Bali

Rochen sieht man einige in den Gewässern vor Bali

Ebenfalls nur für erfahrene Taucher sind die Korallenriffe von Seraya Secrets geeignet. Zahlreiche Makrolebewesen tummeln sich hier auf dem sandigen Untergrund.

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Die Tauchspots an der Ostküste von Bali

Der östlichen Küste Balis sind zahlreiche kleine Inselchen vorgelagert. Ein beeindruckender Tauchplatz ist Gili Biaha. Hier leben Schildkröten, Barrakudas und Muränen in großer Anzahl. In der „Shark Cave“, in 12 Metern Tiefe, kann man mit etwas Glück schlafende Weisspitzen Riffhaie beobachten. Wegen der starken Strömungen ist dieses Gebiet nur für erfahrene Taucher geeignet.

Rund um Gili Tepekong gibt es spektakuläre Felsformationen mit außergewöhnlichem Korallenbewuchs, vertikalen Steilwänden und einer beachtlichen Anzahl an Großfischen. Auch der Mola Mola kann hier gesehen werden.

Die beste Möglichkeit für Tauchanfänger, riesige Manta Rochen zu beobachten, ist das flache Küstenriff Manta Point. Hier gibt es kaum Strömungen.

Tauchen in Balis Westen und Norden

Diese Tauchplätze sind etwas abseits der Touristenzentren von Bali und erfordern eine längere Anreise. In Menjangan werden Taucher von überwältigenden Steilwänden, die bis zu 60 Meter in die Tiefe ragen, bezaubert. Die Wände sind mit Seefarnen, Korallen und Schwämmen bewachsen. Haie, Rochen, Schildkröten und viele kleine tropische Fische leben hier. Erfahrene Taucher können einen Tauchgang zum Anker Wrack machen, einem 150 Jahre alten Holzboot, das in 40 Metern liegt.

Nicht alle Korallen sind vor Bali noch so intakt

Nicht alle Korallen sind vor Bali noch so intakt

Der Tauchspot Secret Bay ist für Taucher jeden Levels geeignet. Die maximale Tauchtiefe beträgt nur 10 Meter. Neben Schwärmen von Anglerfischen leben hier zahlreiche wirbellose Tiere wie Seepferdchen, Strudelwürmer und Schnecken.

Permuteran lädt zum tauchen der besonderen Art ein. Zwischen einem Labyrinth von Felsblöcken und bizarren Riffformationen findet sich ein Unterwassertempel mit einer großen Buddhastatue. Da die Sicht hier sehr eingeschränkt ist und sich das Tempelportal in 30 Metern Tiefe befindet, ist dies nur ein Tauchspot für geübte Taucher.

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